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Nur noch 151 Tage

Die Zeit verrinnt. Unsere Ausrüstung haben wir weiter vervollständigt.

Das Motorrad ist fast fertig.

Wir haben die erste Impfung hinter uns gegen Meningokokken. Die Ärztin hat gesagt, dass es eigentliche nie Nebenwirkungen gibt; aber es kann aber zu Fieber, Gliederschmerzen, Kopfweh und Übelkeit kommen, Am nächsten Tag hatte ich alle Symptome und lag am Sonntag im Bett, toll.

Ich habe ein  Enduro Training bei BMW in Hechlingen gemacht.

GS Intensiv hieß der Kurs: ich dachte mir, einen Tag mit einer GS auf ihrem Gelände herumfahren ist bestimmt eine gute Idee und  ich kann noch ganz viel lernen.

Gesagt getan: am bewussten Tag war es regnerisch und kalt und meine Laune entsprechend, aber wie sich noch herausstellen sollte, war es gut so, dass es kalt war.

Der Tour Guide teilte uns in zwei Gruppen auf, in Intensiv/Intensiv und in nur Intensiv, ich entschied mich für nur Intensiv. Der Guide meinte, lasst uns mal losfahren und wir fuhren los, auf Hügel so steil und hoch, dass nur eine Seilschaft mit Everest Ausrüstung den Berg bezwungen hätte – so kam es uns vor -.

Ich denke, ein Schild im Vorbeiflug gesehen zu haben „Für Gämsen verboten“   

Hätte es die von mir gewünschten 25° gehabt, wäre ich jetzt tot –  Diagnose Hitzschlag.

Am, Abend fuhr ich heim und zählte meine Wunden 

–  ein gebrochener /verstauchter Zeh

–  große blaue Flecken auf den Oberschenkeln

–  total verkrampfte Oberarme

–  schmerzende Hände, die man nicht mehr vollständig öffnen konnte

–  diverse Prellungen. infolge einiger Stürze

–  schmerzende Muskeln zwei Wochen lang

–  und ein gekränktes Ego, die schlimmste aller Verwundungen

Das nächste Mal nehme ich eine 125ccm und keine GS 1200 Adventure mit 260 kg, scheiß auf das Ego….

Haben uns ein neues Zelt gekauft, das alte war zu klein.

Durch glückliche Umstände (mein lieber Arbeitskollege Dirk hat ein Gebrauchtes zu verkaufen) sind wir nun stolze Besitzer eine Hilleberg nano 3G.

Irmi hat einen VHS 2- Tages-Kurs über Reisejournalismus gebucht im Kriechbaumhof in Haidhausen, einem  (abgebauten und wiederaufgebauten) ca. 300 Jahre alten ursprünglichen Herberghaus für Arbeiter, eine wunderbare Atmosphäre. Eine Reiseschriftstellerin hat den Kurs abgehalten und Tipps für interessantes Schreiben gegeben und aus dem harten Schriftstelleralltag geplaudert. Es waren insgesamt 4 Teilnehmer, allesamt Frauen. Auch die Biografien der Teilnehmerinnen waren spannend.

Desweiten habe ich Kontakt zu Chris Handschuh von der Jungle junction in Nairobi aufgenommen, der sich bereit erklärt hat, mich unterstützen wegen des Motorradtransports. Er kann auch meine Kiste unterstellen, toll. Also heißt unser Ziel Nairobi.

 Auch sehr positiv: habe Kontakt zu den Jungs von HexCode aus Südafrika aufgenommen wegen eines Motorrad Fehler Diagnose Gerätes GS 911. Die wollen mir eines zusenden und sponsern, super.

 Na dann kann es ja losgehen.