Auf zum Lake Victoria

Sind zu unserem Moppet gefahren und es steht unversehrt da, es war bei einer Firma untergestellt die sich Mr. Fortes Ltd. nannte, Name ist wohl Program.
Sind dann Richtung Mwanza am Victoria See gefahren und es hat geregnet bei nur noch 16°, ich schau noch mal in der Karte nach, ob ich mich nicht verfahren habe, ist das wirklich Afrika?
So richtig heiß ist es hier nicht.
Haben heute 600 km bis zu einem Ort namens Nzega geschafft, auf der Hauptstrasse ist das überhaupt kein Problem, sie ist in super Zustand, kaum Verkehr, teilweise sind aber so große Schlaglöcher drin, wenn man die übersieht, war es es dann.
Zum Verkehr werde ich noch mehr berichten.

Sitzen gerade auf der Hotel Terrasse in Nzgea, als ich den Bericht schreibe, trinke dabei ein warmes Safari Bier, es gibt keinen Strom, kein Wlan, kein warmes Wasser zum Duschen. TAB

Mit der Kommunikation klappt es überhaupt nicht, ich habe gerade beim Koch, der eine Goldkette trägt – da wär selbst Dieter Bohlen neidisch – ein Freidily Chichyken mit Chipsy (Hexe) bestellt oder so, keine Ahnung schauen wir mal was kommt (Anm. Irmi: ist doch ganz einfach, gebratenes Huhn mit Pommes)

Übrigens das wichtiges Utensil ist ein Taschenlampe, habe ich immer am Mann.
Noch was, Afrika hat nichts absolut nichts mit Jenseits von Afrika zu tun, ist eine reine Hollywood Erfindung.
Unser Hotel in Nzega, hat nur 15€ gekostet.
Unsere Bar, stark gesichert und der Trockenraum:

/home/wpcom/public_html/wp-content/blogs.dir/08d/61268630/files/2014/12/img_0142-0.jpg

/home/wpcom/public_html/wp-content/blogs.dir/08d/61268630/files/2014/12/img_0141-0.jpg

Safari Teil 2

Ich habe überlebt, habe Ebola besiegt, mir ist zwar noch schlecht und wie ich sehe, geht es unseren Mitreisenden auch nicht so gut, Tina hat auch noch Durchfall und musste auf diese Toiletten, grauenhaft, die Arme.

Das sind mit Abstand die schlechtesten Straßen bisher.
Wir übernachten auf dem Seronera Gebiet, mittendrin, da ist kein Zaun, keine Wache, nur Wildniss.
Hier gibt es Schlangen, alle giftig, Mambas, Kobras, Puffottern sind die gefährlichsten und was sonst noch so rumkriecht.

Die Serengeti ist unglaublich groß und man fährt durch Landstriche, wo es überhaupt keine Tiere gibt.
Unser Guide ist unglaublich, der schaut in die Ferne und sagt, Jürgen , see you the Lion there, wo, ich sehe nichts, ach in 10 km Entfernung ein kleiner Hügel, mit Fernglas sehe ich es gerade so, was muss der Mann für Augen haben.
So geht das in einer Tour, immer wieder fragt er, Irmi you remenber the bird, whats his name, natürlich wissen wir es nicht, werden wohl in der Abschlussprüfung durchfallen…..

Ist schon merkwürdig, wenn man nachts im Bett liegt und die Tierlaute hört, ein Löwe gibt Laut, wie weit der wohl weg ist, 1km, 100m, 10m, wahrscheinlich 10m und nur eine dünne Zeltwand……

Die Büffel liegen in der Nacht ganz nah am Zeltplatz nur 3-5m von den Zelten entfernt, die suchen Schutz, weil sie wissen der Löwe jagt hier nicht, interessant.

Wir bleiben zwei Tage dort und sehen jede Menge an Getier.
Auf der Rückfahrt sehen wir die große Migration, Zebras soweit das Auge reicht. Man fährt eine halbe Stunde mit dem Auto durch, genauso die Gnus sind noch nicht alle da, da wir am Anfange der Migration sind; aber das vorhandene reicht schon, sehr beeindruckend.

Zurück nach Arusha:
Ab dem Nachmittag haben wir das volle Afrika Programm, unser Safari Unternehmen setzt uns mitten in der Walachei in einen Kleinbus, der uns zurück nach Arusha bringt soll, denn die anderen Mitreisenden fahren weiter zum Lake Manyana.
Oh Gott, ob wir das Überleben, wir bekommen eine ganze Bank gebucht, die Einheimischen müssen sich zu viert eine Bank teilen, Sardinen haben es besser.
Aber die großen Überraschung: mit so einem umsichtigen Fahrer sind wir selten gefahren.
2 Stunden später sind wir im Hotel, alles dunkel in der Stadt, wieder Stromausfall.
Über unseren Zimmer wummert ein Schiffsdiesel und versorgt mittlerweile das Hotel mit Strom, toll hoffentlich schalten die den in der Nacht aus.
Wo essen gehen, wenn alles dunkel ist, wir haben eine gute Idee, unser Türwachtel schaut aus wie Muhamed Ali, den nehmen wir als Bodyguard mit zum nächsten Imbiss und Nehmen das Essen mit ins Hotel.
Als wir schlafen gehen wollen (der Diesel steht auf dem Dach und wir schlafen darunter), wummert immer noch der Diesel, komme mir vor wie der LI im Boot, der neben seinem Diesel schläft am Schluss die Sehne als er zugedeckt am Diesel lehnt ….

Kein Nachteil, der nicht auch einen Vorteil hat. Aufgrund des Stromausfalls schweigen die Muezzine und man kann

Unsere Küche am Norongoro:

/home/wpcom/public_html/wp-content/blogs.dir/08d/61268630/files/2014/12/img_0134.jpg
Bilder aus der Seringeti:

/home/wpcom/public_html/wp-content/blogs.dir/08d/61268630/files/2014/12/img_0135.jpg

/home/wpcom/public_html/wp-content/blogs.dir/08d/61268630/files/2014/12/img_0138.jpg

/home/wpcom/public_html/wp-content/blogs.dir/08d/61268630/files/2014/12/img_0136.jpg

/home/wpcom/public_html/wp-content/blogs.dir/08d/61268630/files/2014/12/img_0137.jpg

/home/wpcom/public_html/wp-content/blogs.dir/08d/61268630/files/2014/12/img_0139.jpg

/home/wpcom/public_html/wp-content/blogs.dir/08d/61268630/files/2014/12/img_0140.jpg

Safari Teil 1

Das Fahrzeug:
Ein Land Rover Defender, 12 Jahre alt, wir dachten zuerst, der ist Baujahr 1952.
Nachdem hier noch Regenzeit ist, war bald mehr Wasser innerhalb als außerhalb.
Das Ding ist ein Riesenmurks, very british, also Schrott.
Der Fahrer, John, ein Massai, kann gut wirklich fahren.

Die Straßen:
Die Hauptverkehrsstraßen perfekt.
Die Straße vom Ngorogoro Krater zur Serengeti eine Katastrophe, 2 Stunden Gerumpel auf einer miesen Straße, ein ohrenbetäubender Lärm im Auto, man meint, das Auto fällt auseinander.
Das stresst einen ungemein.

So nun genug mit dem Negativen. Das alles kann man in Kauf nehmen wegen der fantastischen Natur und Tierwelt, die wahrscheinlich so einzigartig sind auf der Welt (hierzu den Film anschauen: die Serengeti darf nicht sterben)

Aber nun von vorne.

Erstes Ziel der Arusha National Park

So es ist soweit, um 9:00 steht der Land Rover, der im Fachjargon Landi heißt, vor der Tür.
Unsere zwei Mitreisenden, ein Ehepaar aus Landsberg, haben Schrankkoffer dabei, brutal wo soll das hin, ist ein Auto und kein Ozeanliner. Unser Fahrer heißt John und der Koch Paolo. Wir fahren nochmal zur Zentrale, wo alles eingeladen wird und auch tatsächlich Platz hat, dann müssen wir unser Lunchpaket beim nächsten Imbiss aussuchen und bestellen. Es gibt frittierte Bällchen mit Limette und Dreiecke mit Rinderhack, Somosas.
Unser erstes Ziel ist der Arusha National Park, der liegt zwischen dem Mount Meru und dem Kilimandscharo. Wir treffen um 10 Uhr dort ein, dann gibt es eine Planänderung und die Wanderung mit einem bewaffneten Ranger findet sofort statt in der Sonne so gefühlt 35°.
Als wir unseren bewaffneten Führer sehen, trauen wir unseren Augen nicht, er hat ein Gewehr umhängen Typ Mauser 1909, das haben unsere Truppen unter dem Kaiser zurückgelassen, Wahnsinn, wen will er damit beschützen? Alles Turi Show? Er versichert aber, er könnte einen Büffel damit erlegen und zwar, wenn er ihn gut trifft mit einem Schuss, denn das Gewehr hat große Munition. Die Wanderung ist ganz nett, wir laufen am Fuße des Mount Meru herum, was schon beeindruckend ist. Wir gehen mitten durch eine Büffel Herde hindurch, sehen allerlei merkwürdige Pflanzen, die uns erklärt werden und wandern zu einem Wasserfall, wo wir picknicken. Der Ranger ist ein schmächtiger junger Mann, dem wir einen Teil unseres Essens anbieten. Er nimmt dankbar an und weg ist alles in Sekunden. Zurück gehen wir über Gras, das elastisch ist und wie Rasen aussieht, sowenig Unkraut ist da. Dann sind wir weiter im Auto gefahren, eine Runde durch den Park, an zwei Seen mit einer grossen Schar von Flamingos vorbei, sehr schön.

Dann kommen wir am heutigen Quartier, der Momella Lodge an. Sie liegt schön und es sind hübsche Blumen da, aber die einzelnen Hütten sehen schon von weitem ziemlich schäbig aus. Das Innere der Hütten ist deprimierend, heruntergerissene Tapeten, verschlissene Bettwäsche, verrostete Wasserhähne, alles eher unsauber, zumindest im Eindruck. Wir schleichen ziemlich gedrückt zum Essen.
Warum Momella Lodge? Sie war in den 50er Jahren die Lodge, da wurde Hatari mit John Wayne und Hardy Krüger gedreht, der Kamin, vor dem er nach Feierabend seinen Bourbon trank, ist immer noch da.
Bilder dazu: unten

Zweites Ziel der Tarangire Nationalpark

Wieder zurück nach Arusha, Proviant geladen und noch zwei neue Mitstreiter, ein junges Pärchen aus Baden Württemberg. Tanken, dann noch Wasser und Wein/ Bier, den wir über das ganze Auto verteilen, da kein Platz mehr ist.

Die Fahrt geht über eine tolle Teerstraße zum Tarangire Park. Am Camping Platz lassen wir unseren Koch mit den ganzen Equipment zurück, der dann die Zelte aufbaut und das Abendessen zubereiten wird, wir fahren derweilen auf Game Drive.
Die Bilder dazu.

Ein sehr schöner Park mit vielen Elefanten.
Am Abend gibt in einem Art Kral ein gutes Abendessen, kurz danach hören wir Massai Gesänge und der Guide weist uns darauf hin, dass eine traditionelle Weihnachtsfeier der Massai stattfindet.
Wir gehen sofort hin und sehen, dass wir eigentlich in einer sehr schönen Lodge sind, da sitzen Muzungus (Suaheli für Weiße) und dinieren an weißen Tischdecken und trinken aus sauberen hübschen Gläsern Wein….
Die Massai fordern mich sofort auf, mit ihnen zu tanzen, d.h. die Männer übertreffen sich dabei, mit dem Speer in der Hand hoch zu hüpfen, was ich natürlich ablehne mit dem Argument, dass ich viel zu alt für sowas bin und mich nur für den Posten des Chefs eigne, was zustimmend anerkannt wird und es war dann noch ein sehr netter Abend.

Zum Ngorogoro Krater

Die Fahrt zum Krater dauert ungefähr 3 Stunden, es hat aber einen steilen Aufstieg, denn wir müssen erst das Rift Valley rauf, das sind so 1000 Höhenmeter. Aber über eine gute Teerstraße geht es gut voran.

Wir laden den Koch und unser Equipment am Camp Ground ab, der sich oben am Kraterrand befindet, da stehen Minimum 40 Zelte rum.
Dann gehts steil den Krater runter und es beginnt zu regnen, unten angekommen, essen wir erst unsere Lunch Box.
Es schon sehr interessant, wie in einem riesigen Tierpark, in dem wir die Eingesperrten sind. Der Krater hat ein Durchmesser von 20 km, in dem sich fast die gesamte Tierwelt Ostafrikas befindet, ausser Giraffen, die den steilen Hang nicht runterkommen.
Wir sehen allerlei Getier, auch die berühmten Rhinos, die wie unser Guide bestätigt, jetzt keinen Namen mehr haben wie zu der Zeit, als nur noch 5 Stück da waren. Durch die Ansiedlung leben wieder 75 Stück hier.
Wenn man bedenkt, dass ein Horn für den Jäger 100.000 € wert ist…….
Zurück zum Camping Platz, es ist kalt 10° und es regnet in Strömen, das ist wie bei uns zuhause.
Wir sitzen im Auto und warten bis es aufhört; es dauert auch nicht lange, dann schnell ins klamme Zelt, alles ausgepackt, Bett gerichtet und sofort zum Abendessen.
Da sind sicher so 110 Leute in einem Art Müllhäuschen versammelt und es herrscht ein babylonisches Stimmengewirr.
Mitten in der Nacht ist mir dermassen schlecht, dass ich das Abendessen mir noch mal durch den Kopf gehen lasse.
Anschiessend liege ich in einem feuchtkalten Zelt, in einem Schlafsack, der für Afrika viel zu kalt ist und habe Schüttelfrost.
Wahrscheinlich werde ich an EBOLA sterben (Irmi fehlt nichts)

Fortsetzung folgt……

/home/wpcom/public_html/wp-content/blogs.dir/08d/61268630/files/2014/12/img_0118.jpg

/home/wpcom/public_html/wp-content/blogs.dir/08d/61268630/files/2014/12/img_0119.jpg

/home/wpcom/public_html/wp-content/blogs.dir/08d/61268630/files/2014/12/img_0120.jpg

/home/wpcom/public_html/wp-content/blogs.dir/08d/61268630/files/2014/12/img_0121.jpg

/home/wpcom/public_html/wp-content/blogs.dir/08d/61268630/files/2014/12/img_0122.jpg

/home/wpcom/public_html/wp-content/blogs.dir/08d/61268630/files/2014/12/img_0123.jpg

/home/wpcom/public_html/wp-content/blogs.dir/08d/61268630/files/2014/12/img_0126.jpg

/home/wpcom/public_html/wp-content/blogs.dir/08d/61268630/files/2014/12/img_0125.jpg

/home/wpcom/public_html/wp-content/blogs.dir/08d/61268630/files/2014/12/img_0124.jpg

/home/wpcom/public_html/wp-content/blogs.dir/08d/61268630/files/2014/12/img_0129.jpg

/home/wpcom/public_html/wp-content/blogs.dir/08d/61268630/files/2014/12/img_0128.jpg

/home/wpcom/public_html/wp-content/blogs.dir/08d/61268630/files/2014/12/img_0130.jpg

/home/wpcom/public_html/wp-content/blogs.dir/08d/61268630/files/2014/12/img_0127.jpg

/home/wpcom/public_html/wp-content/blogs.dir/08d/61268630/files/2014/12/img_0131.jpg

/home/wpcom/public_html/wp-content/blogs.dir/08d/61268630/files/2014/12/img_0132.jpg

/home/wpcom/public_html/wp-content/blogs.dir/08d/61268630/files/2014/12/img_0133.jpg

Leben noch

Waren im Arusha Nationalpark, dann im Tarangire und heute auf den Weg zum Ngorogoro Krater, kann keine Berichte schreiben, da wir hier den ganzen Tag auf game drive sind. Angekommen ist es dann schon fast dunkel, duschen und zum Abendessen
Erleben gerade ein Humeldummel😄
Sind zu sechst.
Später mehr