Planet Baobab Lodge in den Makgadikgadi Pans

Hier soll die größte Salzpfanne der Welt sein, die Makgadikgadi Pans

Ursprünglich wollten wir mit den Motorrad alleine reinfahren, haben uns aber dagegen entschieden, denn wenn was passiert,  ist man erledigt.

Also habe ich im Internet eine Lodge gefunden, die Quadtouren in die Salzpfanne anbietet.

Um 14:00 soll es losgehen, da kommt unser Tourguide und sagt, es dauert noch, die anderen haben sich verspätet.

Alsbald kommen drei Familien mit gefühlt 20 Kindern, wenn das die anderen sind, wird das ein Spass. Um 15:00 kommt der Guide und sagt, wir fahren jetzt los,  die Familien haben für morgen gebucht, wir fahren alleine los, da müssen wir wohl eine große Kerze stiften.

Wir werden mit einem Landcruiser zur Salzpfanne gefahren, wir schaukeln 1,5 Stunden durch den Busch, wo es verschiedene Vegetationen gibt, Bäume werden zu Büschen und von einer Art Steppenlandschaft abgelöst.

Zuerst bringt man uns zu den Meerkatzen, die einen ganz nah ranlassen und manchmal, sagt der Guide, steigen sie auf seinen Kopf, um weiter schauen zu können. Die Viecher sind echt niedlich, da kann man stundenlang zuschauen. Sie sind an Menschen gewöhnt, aber sie dürfen nicht gestreichelt und gefüttert werden.


Dann geht es zu den Quadbikes, nach kurzer Erklärung geht es los.

Ich Vollidiot komm mit damit nicht zurecht, das Ding macht, was es will. Ich fahr wie ein Trottel querfeldein, lenke ich nach links fährt das Ding irgendwo hin, aber auf den Weg zurück, wo die andern sind, will es nicht, sondern  über Sanddünen, wohin ich nicht will und fast umkippe. Ich stelle sofort den Fuß raus, damit ich nicht umfalle, dabei verletze ich mich, bitte mit auf die Verletzungsliste setzen. Ich fahre über tiefe Gräben,  aber nicht den anderen hinterher. Ich fahre im Kreis und wenn ich nicht aufpasse, fahre ich wieder zurück zum Kraal, wo die anderen Quads stehen und überfahre sie alle. Aber nach einer gefühlten Ewigkeit hab ich raus und es geht……

Die anderen, Irmi und der Guide sind schon mehrere Kilometer voraus. Ich hole sie aber bald wieder ein.


Nach ein paar Kilometern sind wir da und ein ein anderer Kollege hat das Lager aufgeschlagen und das Feuer bereitet. 

Die Landschaft ist surreal und einzigartig, so etwas haben wir noch nie gesehen.

Es wird bald dunkel und es bläst ein sehr unangenehmer Wind, fast ein Sturm und es wird kalt.

Zu essen gibt es Grillfleisch und selbstgemachtes Brot mit Mais und Hirse. Unser Guide ist nicht gesprächig und geht schon um 8:00 ins Bett. Wir sitzen noch eine Weile und schauen ins Feuer. Das Bett ist eine Matratze am Boden mit einer Zeltplane und Decken. Es sieht warm aus und wir verkriechen und alsbald darin, weil es ungemütlich kalt und windig und der Wein auch schon ausgetrunken ist.

Da wird das Brot gebacken

Von der Marula Lodge nach Francistown in Botswana 

Unsere Gastgeber in der Marula Lodge waren ganz fantastisch, Monika hat ganz hervorragend gekocht, das mag bei mir was heißen. Super Frühstück in einer idyllischen Gegend. Am Abend finden noch lange Gespräche statt; wir erfahren von den Sorgen eines Lodgbetreibers. Allerdings die Anfahrt mit Tiefsand……

Dave, der Tourguide hatte uns außergewöhnlich gut unterhalten und informiert. Danke nochmals.

Nach Francistown sind es ca. 580 km. Wir haben einen Fahrtag eingelegt, um in Richtung Okavango Delta voranzukommen.

Die Straßen sind im wesentlichen sehr gut, teilweise mit Schlaglöchern übersät, was wieder das Spiel Mineswiper ins Spiel bringt.

Der Vekehr ist mäßig, es gibt keine Probleme, allerdings habe ich ein 80 kmhSchild übersehen und prompt werden wir geblitzt.

Es folgen langwierige Verhandlungen er hat uns mit 109 erwischt pro km sagt die Preisliste, die er uns zeigt, 100 Pula pro kmh drüber, also 2.900, das sind etwa 250,00 €so.  Wir können ihn auf 400 Pula runterhandeln. Das Auffüllen der Papiere (2 DIN A4 Seiten) dauert eine halbe Stunde.


Abends gehen wir in Francistown ins hoteleigene Restaurant Diggers Inn und können nach dem Essen in der angeschlossenen Bar einer Sängerin zuhören. Wir sind die einzigen, die applaudieren, die Sängerin freut sich. Am Nebentisch sitzen Chinesen und Schwarze zusammen, vermutlich ein Firmenessen. Die Chinesesen schauen ununterbrochen ins Handy und machen Selfies mit den Schwarzen.

Marula Lodge 2Tag

 Sind heute schon kurz nach 6:00 Uhr in der Früh aufgestanden, die Sonne ging gerade auf, weil wir eine Safari im Park machen wollen und die Lodgebesitzer haben uns geraten schon um 6:45 Uhr zu fahren.
Es waren nur wenige Kilometer zum Park, Dave ein passionierter Ranger, der alles über Land, Leute und Tiere weiss. Er fängt als gleich zu erzählen an,Tiere gibt es nicht viele, viel ist verbrannte Erde, vor ein paar Tagen hat es ein Feuer gegeben und es hat sein Monaten keinen Regen gegeben. Die Leute reden nur vom Regen, gestern Abend hat es zwei Tropfen geregnet, wirklich nur zwei Tropfen, das war das Tagesgespräch hier.

Der Guide erzählt uns eine Geschichte nach der anderen über die Tierwelt, zum Beispiel, dass man bei den Gnus, die weiße Streifen an den Seiten haben, an deren Anzahl den Gesundheitszustand der Tiere abschätzen kann oder Elefanten, die mit einem Fuß auf und ab schlenkern nachdenken. Elefanten zeigen ein ganz deutlich an, was Sache ist und wenn man darauf nicht hört, hat man ein Problem. Der Elefant, der durch die Schlagzeilen ging, weil er dauernd Autos angreift, ist mit dem LKW Transport in den Park gebracht worden, dabei wurde sein Schwanz eingeklemmt und er hat ihn dabei verloren. Jetzt ist er sauer auf jedes Auto.

Wir fahren auf einen 2800 m hohen Berg hinauf und können eine tolle Aussicht genießen über die gesamten Waterberge. Am Nachbarberg sehen wir viele Geier kreisen. Dave erzählt uns, das dort dass die größte Geierpopulation der Welt nistet. In der Hochsaison brüten hier 1700 Geierpaare.

Nach 7 Stunden Safari sind wir total erledigt.

Die Temperatur liegt wieder weit über 30°

Durch entsprechende Suche im Internet habe ich herausgefunden was an meinem Zeh so wehtut, ich habe einem Halux, wahrscheinlich muss ich sterben, oder bestenfalls muss der Fuss abgenommen werden……

Unser Guide


Ein gifiges Gewächs wo man erblindet wenn man das Zeug in die Augen kriegt, man kann auch Fischen bamit entzieht dem Wasser Sauerstoff der Fisch schwimmt oben….


Kinderbier

3. Tag zur Marula Lodge

Wir haben um 10:00  unser Motorrad vom BMW Service abgeholt, ich hatte nachts schon Alpträume, dass die alles Mögliche ausgetauscht haben, den Auspuff, irgend einen komplizierten Schalter usw. und das ganze kostete ein Vermögen, war aber nur ein Traum, das Ganze hat nur EUR 200.- gekostet, das Motorad wurde mir gewaschen übergeben mit dem Hinweis, dass es ein gutes Motorrad ist.


Dann über gefühlt 100 Autobahnkreuze die N1 in den Norden gefahren. Die Anzahl und der Zustand sind überwältigend, aber unser Garmin bringt uns sicher nach Bela-Bela, wo wir in einem Fischrestaurant mittagessen, das Ocean Basket gibt es überall in SA (etwa mit Nordsee vegleichbar, aber es gibt Austern und Kingprawns in Mengen zu kleinen Preisen).

Wer hat was gegessen?


Dann Richtung Thambizini und zu unserer Lodge, wir sind schon gewarnt, dass es eine Sandpiste ist, und sch…. es ist Tiefsand.

Ich grabe mich mehr durch, als ich fahre, teilweise geht Irmi nebenher ( bei 35°), aber nach 2km ist es geschafft ohne Sturz, ich bin ein Held…..

Die Lodge:


Meine Krankheiten muss ich schon noch aufzählen, sonst vergesse ich das Meiste:

– Magen Darm Probleme (wahrscheinlich psychosomatisch)

– Eine Nagelbettenzündung, ist unter Kontrolle

– Muskelkater in den Wadeln

– Einen gebrochenen Zeh, tut zumindest so weh.

– Rückenschmerzen

Und das Wetter hat wieder 35°, nachdem es gestern nur 25° in Johannesburg gehabt hat.

Zweiter Tag Soweto

Auch hier haben wir schon von daheim aus diese Tour vorgebucht, eine Tour durch das berühmte Soweto.

Diese Tour haben wir durch intensive Recherche im Internet gefunden, eine Mandy soll uns eine Privattour geben. Sie soll angeblich die Beste sein, aber wahrscheinlich auch die Teuerste.

Um 9:00 holt sie uns ab, eine Fau gut 50 und erzählt auch gleich munter darauf los.

Aus Wikipedia:

Soweto (offizieller Name; kurz für South Western Townships, deutsch etwa „Südwestliche Vororte“) war ein 1963 gegründeter Zusammenschluss zahlreicher Townshipssiedlungen im Südwesten der südafrikanischen Industriemetropole Johannesburg. Von 1983 bis 2002 war Soweto eine eigenständige Stadt. Seit 2002 gehört es zur Metropolgemeinde City of Johannesburg.

Soweto gilt seit dem Aufstand in Soweto 1976 als Symbol des Widerstandes in der Apartheidsärea.

Soweto wird zunehmend von Touristen besucht. Viele Gebiete in Soweto, wie Dube oder die Extensions (deutsch „Erweiterungen“) wie Diepkloof Extension, werden vom schwarzen Mittelstand bewohnt und gehören damit zu den sichersten Gebieten in Johannesburg. Informelle Siedlungen wie Kliptown hingegen sind von Ärmeren bewohnt und gehörten, wie einige Favelas in Brasilien, zu den gefährlichsten Orten der Welt.

Das Chris Hani Baragwanath Hospital (inoffiziell kurz Bara) gilt als das größte Krankenhaus Afrikas und der südlichen Hemisphäre sowie das drittgrößte der Welt.[1] Es untersteht der Provinzregierung von Gauteng und ist partiell in die Fakultät Medizin der Witwatersrand-Universität eingebunden.

Ende Wikipedia 

Soweto ist eine große Stadt laut Auskunft unserer Tourguide sind es 4,5 Mio. Einwohner. Die unterschiedlichen Stadtviertel haben Namen wie Carlifornien, Colorado.

Manche Häuser würden auch in Grünwald gut aussehen. An einem Platz mit einem Denkmal werden wir von einem jungen Mann in Deutsch begrüßt, unsere Tourduide sagt, das er uns jetzt rumführt auf deutsch und tatsächlich spricht er nahezu perfekt deutsch.

Er führt uns im sehr armen Kliptown rum und erzählt uns sehr interessante Details z.B dass bei Regen die Kinder nicht auf die Strasse dürfen wegen der unsachgemäß und kruzbund quer verlegten Stromleitungen, es seien auch schon einige deswegen gestorben. Das Auto ist ein extrem wichitiges Statussymbol, wir haben Häuser gesehen, da war das Auto größer als das Haus.

Mandy bringt uns dann in ein Viertel mit Geschäften, Cafes und Restaurants, es ist viel los, es ist Sonntagmittag. Wir hätten gern eine Kleinigkeit gegessen, aber es gibt lauter furchtbares Zeug mit Bergen von matschigen Pommes und Mayo, nichts für Gesundheitsbewußte.

Und die Wut über die vielen afrikanischen Ausländer ist groß bei den Südafrikanern, auch bei den Schwarzen. Mandy erzählt, dass ein Freund, ein Arzt in diesem Riesenkrankenhaus berichtet,  dass überwiegend Ausländer sich behandeln lassen und zwar auf Kosten der Steuerzahler, denn Krankenhäuser sind kostenlos. Es sollen jeden Monat 2000 Babys auf die Welt kommen, auch alles Ausländer.

Dann lassen wir uns in Apartheidmuseum fahren, das sehr gut gemacht ist. Ist riesengroß inkl. einer Nelson Mandela Ausstellung.

Jetzt reichts, wir sind geschaft.

Habe vor morgen Angst,  was das wohl bei BMW kosten wird…….

Erster Tag, Alexandra

Haben schon von zu Hause aus eine Tour durch das Township Alexanda gebucht.

Wurden um 9:00 vor unserem Hotel abgeholt, Alexandra liegt direkt neben Sandton. Dort wurden wir gleich von einer Schar Kinder begrüßt, die uns nicht verstanden, da sie noch zu klein waren, um Englisch zu sprechen.

Unser Guide Emanuel, 23, hat uns vier Stunden duch enge Gassen geführt und uns diversen Leuten vorgestellt, die alle sehr nett waren, wie auch die ganze Stimmung hier. Teilweise ist die Armut sehr groß, Wellblechhütten mit 10qm, in denen eine Großfamilie lebt.

Es gibt auch ganz ansehnliche Häuser und Hütten, es liegt sehr viel Deck herum, die Leute sind aber alle geplegt und sauber. Ein Widerspruch wie so viele in Afrika, die Frisörladendichte ist atemberaubend, gefühlt alle 100m einer. Wir gehen in einen Raum, dort hat ein junger Mann eine Turnschuhwäscherei eröffnet. Die Schuhe werden per Hand in einem Eimer gewaschen, zum Trocknen werden sie auf dem Dach ausgbreitet. Es arbeiten schon 5 Angestellte.

Der Guide erzählt viel und zeigt uns seine Wohnung, 1 Zimmer, in einem gemauerten Haus, es hat den Charakter eines Kellerabteils und ist genausogroß und hat auch kein Fenster. Er findet es o.k.

Es gibt zwar relativ viele Autos, von denen die meisten dauernd hupen, ein Dauerlärm. Der Guide sagt, es sind Taxis, die durch Hupen anzeigen, dass noch ein Platz frei ist. Es fahren immer mehrere Leute mit und es ist billig. Wir wollen wissen, warum hier keiner Rad fährt. Der Guide meint, es wäre zu hügelig (naja) und “ it’s not our style“. Amerkung: der Afrikaner fährt nicht Rad, – egal ob weiß oder schwarz – sondern Auto und wenn es nur 100 m sind.

Es leben fast alle Völker Afrikas, aus Mosambique, Malawi, und Stämme Zulos, Xhoxa, Bantu usw. und versuchen, hier sich ein Leben aufzubauen.

Während der Arpartheid war eine Mauer um Alexandra gebaut, es gab 3 Eingänge, die von 5:00-17:00 offen waren, wer nicht rechzeitig zurück von der Arbeit war, wurde ausgesperrt. Aber eigendlich waren sie ja schon in Alexanda eingesperrt……..

Sklavenhaltung made by Buren…..War sehr interessant.


Habe ich bereits erwähnt das es 30° und blauen Himmel hat……..

Noch ein paar Bilder vom Moppets Inbetriebnahme 


BMW Sandton


Waren im Restaurant Trump essen, haben uns aber vorher versichert, dass es nicht mit demmUS Idioten verwandt oder verschwägert ist, war sehr gut.

Wir sind da

Geschaft nach 11 Stunden in der Aluröhre wir sind da, Wetter 30° Sonne, soweit das Auge blickt.

War wieder mega anstrengend, hat aber super geklappt.

Wir sind um 17:00 zum MUC gefahren, kein Verkehr perfekt, sind von unserem Parkplatz zum Flughafen gebracht worden und waren um 18:30 am Terminal, schnell das Gepäck aufgegeben, beim Airbrau etwas gegessen (muss nochmal überdenkt werden), pünklich an Bord gegangen.

Snd pünklich um 7:40 in Johannesburg gelandet, beim Flug keine Probleme.

Dann wieder warten aufs Gepäck, eine Geduldsprobe, denn unsere Motorradalukoffer sind unberechenbar, ob sie ankommen als Sperrgepäck oder als normales Gepäck, man muss zwischen den Schaltern herumspringen. Diesmal ganz neu, zufällig endecke ich den Koffer irgendwo mitten im Terminal. Nun ein Taxi zum Moppetabstellplatz, gar nicht so einfach, es gibt jede Menge Schlepper.

Der Taxifahrer hatte überhaupt keinen Schimmer, wo er hin fahren sollte, er gab mir sein TomTom Navi,damit ich es progamieren soll, TomTom fand die Adresse nicht, also mein Garmin ausgepackt und versucht, das Ziel einzugeben.  Fehlanzeige, dann Apple device befragt und dann  habe ich den Taxifahrer ans Ziel gebracht, es war bestimmt seine erste Taxifahrt.

Wir haben unser Moppet wieder, sieht ziemlich ramponiert aus, ob das BMW in SA überhaupt annimmt? Die Plane ist zerfetzt alles tollal verdreckt, schauen wir mal, ob es wieder anspringt. Ich klemme die Batterie an und nach einem Jahr und nur 5 Sek. anlassen springt es wieder an, was für ein Moppet und was für eine Batterie, genial.

Wir finden BMW Sandon schnell, gehen zum Service.  Die Mitarbeiterin staunt ungläubig, wo wir denn den Termin herhaben, ich antworte, per Mail und zücke mein Handy und zaubere die Korrespondenz hervor, natürlich mit dem Hinweis, daß ich aus München komme.

Sie verschwindet mit meinem Handy und kommt 5 Min. später zurück, alles kein Problem kann das Moppet am Mo. um 10:00 abholen, allerdings ohne Reifenwechsel, da sie keine bestellt haben……

Kaufen in einem Woolworth in deren Lebensmittelabteilung ein, ganz anders als das man es sich wie bei uns vorstellt, sondern Luxus. Wir nehmen vorgeschnittenes Obst, Mango, Ananas, alles reif und sehr gut.


Abends wieder zum Butcher, den man in SA auch so wie geschrieben ausspricht, dem wahrscheinlich besten Fleischrestaurant in Afrika.