ENDE

So kommen wir zum Schluß.
Der allerletzte Akt war der TÜV, denn ohne TÜV kann ich theoretisch das Moped nicht mal in die Tiefgarage fahren.
Am Freitag habe ich die Kiste entfernt und das Moppet zusammengeschraubt, alles angeschloßen und getestet, sprang sofort an, was für ein Moppet….


Am Samstag schnell zum TÜV nach Unterhaching gefahren, 10 min später hatte ich wieder TÜV ohne Mängel was für Moppetbesitzer……..


Moppet wieder fahrbereit, kein Kommentar……

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Das war eine lange und sehr interessante Reise, wir starteten am 16.12.2014 und beendeten die Reise am 6.1.2019, natürlich mit großen Unterbrechungen. Insgesamt waren wir 120 Tage und 4 Monate unterwegs, alles mit dem Motorrad ca. 12.000 km gefahren, kein Unfall, kein Defekt, der uns am weiterfahren gehindert hat.
Sehr viele Eindrücke haben wir gewonnen und wir wissen jetzt sehr viel über Afrika. Viele traumhafte Safaris haben wir unternommen, wir waren in der Serengeti und am Okavango, am Kap der guten Hoffnung und wir sind durch Lesotho gefahren, haben den Sanipass bezwungen (was für eine blöde Idee) und haben mit unzähligen Locals gesprochen, waren auf Sanzibar und am Malawi See. Nur zum Tankanjika See haben wir es leider nicht geschafft (waren nah dran,nur 200km Luftlinie entfernt), auf dem Sambesi und haben die Victoria Wasserfälle gesehen und und und…….

So das war es. Ich schließe BertlgoesAfrika und habe eröffnet:
https://bertlgoesamerika.wordpress.com

Danke an alle und bis bald.

 

ENDE

Letzter Akt Teil 3

Geschafft das Motorrad ist wieder daheim, aber von vorne.
Der Transport hat 4 Tage gedauert, das Flugzeug landete zunächst in Zürich und das Motorrad ist mit dem LKW nach München transportiert worden.
Ich hätte mich da auch aufregen können, wir hatten ja viel Geld für einen Flugtransport bezahlt und nicht für LKW Transport.
Am Montag bekam ich die Info von Schenker, das es am Flughafen München angekommen ist und es abholbereit ist, gesagt getan. Am Dienstag habe ich um 15:00 Feierabend gemacht und bin mit dem Hänger zum Flughafen gefahren.
1. Akt:
Schenker gleich gefunden, Auto geparkt, in den 4. Stock gefahren, den Herr Schenker am Gang in bar EUR 4.612.- (3 mal gezählt) überreicht. Er gab mir einen Zettel, mit dem ich das Moppet von Swissport abholen konnte und unser Carnet, um es beim Zoll abzustempeln zu lassen.
2. Akt:
Der Schenker Mann schickt mich ins Erdgeschoss, da gebe ich bei Swissport den Speditionschein ab und bekomme mein Moppet, dann geht`s im Haus in den zweiten Stock zum Zoll.
Dort ist die Tür zu, also ins Erdgeschoss, 100m in den nächsten Gebäudetrakt, dort in den 2. Stock, Tür offen Hurra, übergebe mein Carnet. Staunen beim sachkundigen Personal, dann die Antwort, ich muss zum Import Zoll, das hier ist der Export Zoll. Also wieder runter ins Erdgeschoss, eine Verbindungstür gibt es nicht, 100 m in den nächsten Gebäudetrakt,  wieder im 2. Stock übergebe ich mein Carnet einem Zollbeamten, der es ausfüllt und mir übergibt, erster Sieg.
3. Akt:
Zurück zum Swissport 300 m in den ersten Gebäudetrakt, dort sindzwischen zwei Damen, eine grantige Deutsche und eine nette Ausländerin, die mir beide mitteilen, dass ich hier falsch bin, also wieder 400 m zurück und Halleluja, da ist Swissport. Einem Herrn meinen Schein gegeben und der mich anweist, mein Auto dort drüben zu parken, leichter gesagt als getan, dort standen schon jede Menge Autos.
Also irgendwie den Hänger rein bugsiert und dann auf den Stapel mit meiner Kiste gewartet.
Nach einer halben Stunde kann der Stapler mit meiner Kiste, die ich mehr recht als schlecht gesichert habe und ab damit nach Hause, um 19:00 war ich daheim, zweiter Sieg.

Am Flugafen:

Wieder Dahiem:

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Letzter Akt Teil 2

Es hat Monate gedauert, bis sich was bewegt, heute am 30.5.2019 ist das Motorrad am Flughafen Zürich angekommen.

Aber von vorne:

Chris hatte Schwierigkeiten das Holz der Kiste thermisch gegen Holzschädlinge zu behandeln.

Aber er hat nun ein Zertifikat:

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Auch der Kistenbau verlief gut:

Aber dann wurde es merkwürdig, ich bekam eine Email von Schenker Nairobi, dass es jetzt vorwärts geht; das war letzte Woche Donnerstag, aber um es kurz zu machen, wir wurden nach Strich und Faden verarscht, wer da was und wie gemacht oder nicht gemacht hat,  werden wir nie erfahren.

Aber nach meiner Erfahrung ist der Preis, den uns Schenker dann genannt hat und zwar erst, als das Motorrad halb im Flieger war, total überteuert und wir hatten überhaupt kein Chance, noch etwas dagegen zu unternehmen.

Ich erinnerte mich an einen Blog eines Motorradtravellers, der hatte genau dasselbe Problem, er hat damals Liz beauftragt, so wie ich. Auch als wir unsere 1200er heimgebracht haben, war es halb so teuer…….

Aber nun gut wir müssen 4980$ plus in München etwa 250€ Zollabfertigungsgebühren zahlen und Chris für die Kiste 350€ überweisen.

Merke: wenn du dich nicht selbst kümmerst, dann passiert so etwas…….

Jetzt bleibt nur noch, das Motorrad vom Flughafen abzuholen.

 

 

 

Letzter Akt

Habe nun Chris von der Jungle Junktion beauftragt das Motorrad heimzuschiken.

Wir hatten mehrere Pläne, in Afrika verkaufen, hatten auch schon Interessenten ist aber schwierig für Einheimische die dürfen nur Fahrzeuge kaufen die nicht älter als 7 Jahre sind unseres ist 17 Jahre alt….

Dann hatten wir die grandiose Idee es einem Deutschen hier zu verkaufen er lässt das Carnet umschreiben und lässt das Moppet auf seinen Namen zu alles bestens eine Win Win Situation.

Der ADAC würde sogar mitgehen bei dem Plan aber ein kleines aber unüberwindbares Hindernis tat sich auf, ich hab keinen TÜV mehr, nein kein Witz in Deutschland kann man nur ein Fahrzeug zulassen wenn es TÜV hat, meiner ist seit 4 Jahren abgelaufen…….

Keine Change ohne TÜV keine Zulassung und keine Ausnahmen auch ein Ausländischer TÜV wird nicht anerkannt, das deutsche Recht ist wohl nicht für Fernreisende ausgelegt……….

Statistik

Die Reisen:

  1. Reise vom 20.2.2009 -7.3.009 Leihmotorrad GS 1200 Südafrika Kapstadt – Gardenroute
  2. Reise vom 16.12.2014 – 23.1.2015 Ostafrika Rundreise GS 1200AVD
  3. Reise vom 26.2.2016 – 14.3.2016 Kapstadt – Johannesburg GS 1150
  4. Reise vom 14.10.2016 – 31.10.2016 Johannesburg – Johannesburg GS 1150
  5. Reise vom 22.9.2017 – 8.10.2017 Johannesburg – Lusaka GS 1150
  6. Reise vom 17.5.2018 – 2.6.2018 Lusaka – Mbeya GS 1150
  7. Reise vom 21.12.2018 – 6.1.2019 Mbeya – Nairobi GS 1150

Reisedauer: 120 Tage rund 4 Monate unterwegs

Mit was gefahren: Alles mit dem Motorrad.

Gefahrene km: ca. 12.000km

Geflogene km: ca.136.000km

Strafzettel: 2x so 250€

Defekte: keine, am Schluss müssen ein paar Dinge getauscht werden.

Reifen: 1 Satz Heidenau Scout

Unfälle: 7 x das umgefallene Motorrad aufgehoben.

Pannen: keine

Kosten: Ein kleines Mittelklasse Auto, ich werde es nie ausrechnen.

Wetter: fast immer Sonne 24°-48°

Nass geworden: am 1x Gewitter 10 min in Tansania, letzter Tag in Nairobi leichter Regen 10 min. Regenkombis wurden nie gebraucht. 2x sintflutartiger Regen, aber während des Aufenthalts in der CoffeeLodge

Gefährliche Situationen: keine, nur im Straßenverkehr.

Überfahrene Tiere: ein Huhn hat Suizid begangen, eine schwarze Mamba

Bier: unzählige, mussten sein, waren Grundnahrungsmittel

Video:  ca. 250  GB Film material

Fotos: ca. 7000 Stück

Safaris: 15

E-Mail versendet: 520

Abschlußbericht

So das war nun (vorerst) unsere letzte Afrikareise (vielleicht nochmals Südafrika) 1600 km, davon 300 km Schotter – Sand und sonstige Miststraßen. Letztere und halsbrecherische Überholmanöver vom Gegenverkehr, Schlaglöcher, Speed Bumps, davon viele versteckt, Hitze, Menschen und Tiere auf der Fahrbahn, Staus, Grenzen mit völlig durchgeknallten Grenzbeamten haben uns nicht aufgehalten, zur Jungle Junktion zu kommen.

Die schrägste Situation war: Fahrt durch eine Hügellandschaft, es geht bergauf, auf der Kuppe zum Bergabfahren kommen uns plötzlich drei 40 Tonner in Reihe nebeneinander mit ca. 15km/h (bei den Bergaufstrecken ist es meist ist eine Überholspur) entgegen,  ich bin an der Seite gerade noch so vorbei geschlüpft,  ein Auto hätte nicht schlüpfen können..

Wegen der Straßenverkehrs: bitte anschauen, er hat es besser gefilmt als ich, aber genau so habe ich es auch erlebt, https://www.youtube.com/watch?v=4YeSmIO3PZE. 

Wir hatten wie immer Glück, was aber immer irgenwie auch oft Stress mit sich zog, wie die einfache Fahrt vom Hotel in Nairobi zur Jungle Junktion. Es war nur eine Straße gesperrt, ach was, sie war nicht mehr vorhanden, wir mussten durch einen Slum, in dem das Navi völlig versagte, was einen riesigen Umweg inkl. riesigem Stau mit sich brachte. Sowas hatten wir öfter.

Warum verlassen wir Afrika, was auch gleich die Frage aufwirft, was wir uns dort erwartet haben.

  • Größter Unmutsfaktor sind die Preise. Wir sind nicht mehr bereit, 300 $ für eine miese Unterkunft zu bezahlen (für die guten – aber nicht hervorragenden – zahlt man 500$ und mehr viel mehr)
  • Wir haben keine Lust mehr, für einen Parkeintritt 100 $ zu bezahlen, der Einheimische zahlt 5 $
  • Überall als Muzungo (fremder Weißer) das Mehrfache zu bezahlen.
  • Wir haben keine Lust mehr, Monate lang zu diskutieren und nachzuforschen, ob und wie man “ günstige“ Unterkünfte, in denen nicht alles kaputt und verranzt ist und kaum etwas funktioniert, findet.
  • Die Reiseplanung ist extrem aufwendig und ich will mich eigentlich lieber unterhalten, ob wir heute zum Italiener gehen oder lieber zum Franzosen wollen.
  • Oder was man in Sachen Kultur anschauen – anhören könnte
  • Ich will gut essen und  nicht oft einen Fraß  für teures Geld vorgesetzt bekommen.
  • vielleicht mal gemäßigte Temperaturen erleben und nicht immer 38°.

Warum wollten wir nach Afrika mit dem Motorrad?

Einfach, steht auf meiner Löffelliste 🙂

Aber ernsthaft, zuerst es gibt wohl keine so vielfältige und interessante Landschaft wie in Afrika (glaub ich, wobei ich noch nicht überall war), die Tierwelt ist einzigartig und  Safaris gibt es auch nur dort. Die Menschen sind sehr freundlich und hilfsbereit. Es ist so anders, als was wir sonst so kennen und ich glaub man sagt heute dazu, das Verlassen der Komfortzone, was zu 100% zutrifft. Alles ist sehr interessant und wir haben sehr viel mitbekommen von Land und Leuten, was wohl den meisten Menschen vorenthalten ist bzw. viele auch nicht interessiert.

Dann kommen wir zum Motorrad, das ist ein Art Schlüssel, der einem hilft, viel einfacher in Kontakt mit den Leuten zu kommen. Ich weiß nich, wie oft wir unsere Geschichte erzählt haben und zwar allen, den „Chefs und den Angestellten“ und die Polizei hat uns nahezu immer in Ruhe gelassen und keinen „Wegezoll“ verlangt, denn wer Motorrad fährt, kann sich kein Auto leisten und ist arm.

Und mein Kindheitstraum: Als kleiner Bub schaute ich mir ein Platz für Tiere und die Serengeti darf nicht sterben von Prof. Grzimek an. Er hat sicher meine Generation sehr stark beeinflußt, was das Verhalten von Tieren betrifft und wie Menschen damit umgehen. Ich wollte dort hin, wusste aber damals gar nicht, wo das war. Urlaubsreisen dieser Art wären für meine Familie auch gar nicht möglich gewesen.

Aber 45 Jahre später war es möglich.

Und solche Highlights wie:

  • Ngorogoro Krater
  • die Serengeti
  • der Kilimanjaro
  • der Malawi See
  • das Okavango Delta
  • Lesotho mit Sani Pass
  • Südafrika
  • Viktoria Wasserfälle
  • Fahrt auf dem Sambesi
  • Sanzibar
  • National Parks,  wie Luangwe (Sambia) und Ruaha (Tanzania)
  • So viele interessante und nette Leute kennengelernt zu haben
  • den Silberrücken und weitere Gorillas aus nächster Nähe zu erleben
  • Den weißen Nil mit den Nil Falls
  • Mit dem Motorrad durch die National Parks Uganda zu fahren durch Löwen Rudel und Elefanten Herden hindurch. Und ich werde nie den Ranger am Tor eines Park vergessen, Do you see a Hippo don´t Stop cross behind or in front don´t Stop, wie ein Hippo……

Und am Schluß darf ich natürlich nicht vergessen zu erwähnen, dass ich die beste Reisebegleiterin aller Zeiten bei mir hatte, meine Frau. Ich kenne sonst keine Menschen, die so eine Unternehmung mitgemacht hätte.

So es folgt dann noch ein Bericht, die Statistik…

 

 

 

 

 

Dubai bei Tag

Das Hotel ist zwar sehr schön, aber laut da es nahe dem Flughafen liegt. Es kommen dauernd Leute, die Lärm machen und ich kann deswegen nur schlecht schlafen.

Nach einer unruhigen Nacht lassen wir uns zur Dubai Mall fahren, die ist eine der größten Malls der Welt, die kann man mir auf den Bauch binden, sie ist genau so langweilig wie überall auf der Welt, nur riesig, da kann man locker 1 Woche verbringen. Auch Irmi wirft kaum einen Blick in die Schaufenster.

Wir entschließen uns dann, das höchste Gebäude der Welt, den Burj Khalifa zu besuchen und ganz nach oben zu fahren. Finden auch schnell einen Ticketschalter, an dem viel weniger Leute anstehen, der uns zwei Tickets verkauft. Es wird nur eine Preiskategorie angeboten, also nehmen wir sie. Den Preis realisieren wir erst im zweiten Moment. Aber nach vier Ländern mit unterschiedlichen Währungen ist es schwierig, immer den jeweiligen Kurs parat zu haben. Nachdem wir bezahlt haben, stellen wir fest, dass das jetzt 250 Euro waren. Wie wir gleich herausfinden werden, sind es VIP Tickets, wir bekommen den Privataufzug, der uns in 2 ! ja in Worten zwei Minuten auf den 123. Stock in m Höhe, das gesamte Gebäude ist 828 m hoch, bringt. Für die VIP Gäste geht es noch in den 143. Stock mit einem zweiten Aufzug, wo wir mit Getränken und Snacks begrüßt werden in einer komfortablen Lounge mit Sesseln an den Fenstern.

Auch ein Balkon ist da vorhanden, da ist man einer sehr frischen Brise ausgesetzt.

Das war auch gut so, dass wir das so gemacht haben, sonst wäre es wieder knapp geworden, zum Flughafen zu kommen, denn es standen jede Menge Leute in langen Schlangen an den normalen Aufzügen an, wir durften aber als VIP Gäste an allen vorbei, in abgesperrten Bereichen. Der normale Preis wäre 40 Euro p.P. gewesen, haben wir dann nachgelesen.

Ich denke, dass das Gebäude in 10 Jahren durch die Eintrittsgelder abbezahlt ist. Es hat 1,5 Billionen Dollar gekostet. (Liest ein BWLer mit?)

Wir kommen pünktlich zum Flughafen und alles wird gut, wir sind mit besten Flugzeug der Welt unterwegs, der A380, die uns nach München bringen soll.

Kurz vor dem Ablegen hat der Kapitän das Flugzeug abgewürgt, dann gingen alle Lichter, die Lüftung und die Monitore aus. Nachdem nach ein paar Minuten die meisten Systeme wieder an waren, kam auch die Durchsage, dass wir auf einen Generator warten, um die Triebwerke wieder anlassen zu können, also auf Starthilfe…….oh la la kann man da nur sagen!

Aber made in Europa kann man nicht kaputt machen.

Das war unsere Afrika Reise. Begonnen haben wir am 16.12.2014, beendet haben wir sie heute am 6.1.2019. Ich werde daheim ein Resümee ziehen und warum es für uns genug mit Afrika ist.

Dann werde ich den Blog Bertlgoesafrika schließen und einen neuen aufmachen Bertlgoes………

Wenn alles gut geht, sind wir um 20.00 Uhr im tief verschneiten München, wie wir mit Erstaunen gelesen haben.

Dubai Nacht

Sitzen nun am Flughafen von Dubai und warten auf das Einchecken nach München.

Sind gestern Mittag zum Flughafen nach Nairobi gebracht worden und haben den Vormittag mit Gesprächen mit Chris, dem Besitzer der Jungle Junktion und einem Paar, Anfang 60, er Australier, sie Chilenin verbracht. Die beiden fahren seit 7 Jahren mit einer GS 1200 rund um die Welt. Angefangen haben sie in Chile, weiter nach Alaska, dann Island, nach Europa, von Russland bis Wladiwostock durch Indien über Iran/Irak nach Afrika. Zwischendurch fliegen sie immer mal wieder heim, abwechselnd nach Australien und Chile, um sich zu entspannen Die GS hat 240.000 km und nur der Anlasser war kaputt und der Getriebesimmerring, kein Kommentar…..

Dann der ermüdende Flug nach Dubai. Durch die Zeitverschiebung war es hier schon 23:40. Wir haben ein Hotel gebucht, das nur 300m vom Flughafen entfernt ist, können wir locker laufen, dachten wir in unser europäischen Denkweise.

Wir hatten ja nur Handgepäck, deswegen ging das alles sehr schnell, ein extrem gut organisierter Flughafen, aber so groß, dass es ca. 3km bis zum Ausgang waren.

Nur am Ausgang kein Gehweg…… warum auch, gibt doch Autos, sagt der Araber und warum soll ich laufen. Bis wir das gecheckt hatten, war wieder eine halbe Stund rum, wir nehmen ein Taxi und waren 10min später im Hotel und 10$ ärmer. Wie Google Maps sagen kann, das sind nur 300m keine Ahnung.

Dann im Hotel, was wirklich super schön war, gibt es keine Bar, das wurde mir sehr sehr übel genommen. Gewisse Personen waren kälter als die Klimaanlage, 2:00 licht aus.

Zur Jungle Junction

Nachdem wir gestern noch einen großen Fransen Fleisch und mit Wein genossen haben, haben wir es wirklich geschafft, kaum zu glauben.

Ich habe das Navi wieder zum Leben erwecken können und es wäre nicht weit gewesen vom Hotel zur Jungle Junction, aber die Straße war gesperrt und wir mussten einen Umweg fahren, der mitten durch ein Slum geführt hat. Dort war ein wahnsinniger Verkehr, Dreck und Gestank. Es hat geregnet, alles war verschlammt und rutschig und wir mitten drin, das Navi hat verrückt gespielt. Was für ein Abschluss! Wir sind dann den ganzen Weg zurück gefahren und die Umgehungstrasse genommen. Für 5 km Luftlinie haben wir 2 Stunden gebraucht.

Jetzt ist alles erledigt, Chris wird unser Motorrad verpacken und nach München schicken. Einen besseren Abschluss unser Reise können wir nicht haben.

Jetzt fahren wir noch zum Elefanten Waisenhaus und um 13:00 geht unser Shuttle zum Flughafen und wir fliegen Richtung München über Dubai, wo wir noch eine Nacht Aufenthalt haben .

Unser tapferes Moppet

Jungle Juction

Schuhwaschung