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So es geht bald los, alles gepackt, alles hergerichtet, alles bestens.

Eine Anekdote habe ich noch, wir wollen in den Norden von Südafrika fahren zu den Waterbergen. Beim besten Willen habe ich nichts gefunden, ob man schöne Strecken fahren kann.

Ich habe eine Internetseite abonniert, die heißt  Mountain Pass of South Afrika, ein Mann, der in SA herum fährt und großartige Beschreibungen über die einzelnen Pässe herausbringt.

Ein Mail genügte, ein paar Stunden später hat er mir gemailt,s das er einen Freund hat, einen Motorradfahrer, der sich bei mir melden wird, wieder ein paar Stunden später meldete sichike und stellte mir erst ein mal einen Fragenkatalog:

Hi Juergen
Mike Leicester from Mountain Passes South Africa here. Thanks for your email. I myself am an adventure motorcyclist (I have a KTM 990 Adventure R), and I have done many trips all over South Africa over the last few years, so I know the country very well. I will be happy to make some recommendations, but I need the answers to some questions first:-
1. You said that it will be your wife and yourself. Will you each be riding your own motorcycle, or will you be riding two-up?
2. Which motorcycles will you be using? This will have a major impact on the routes that I recommend.
3. How experienced are you? Have you ridden a lot of offroad?
4. Are you looking to stick to mainly tar roads and/or easy gravel roads? Or do you want to do more extreme routes?
5. South Africa is a big country. You say that the tour goes from Limpopo to the Waterberg. This covers a lot of territory. Where exactly do you start, and where exactly do you end?
6. What are the dates of your trip, and how many days do you have to get from the start to the end?
7. Which GPS unit (make and model) will you be using?
If you can get back to me with this information, I am sure that I will be able to supply you with a really nice route. Depending on the answer to question 7, I can probably supply you with a GPS file as well. I can also include places of interest, recommendations for accommodation, etc.
I look forward to hearing from you.
Die Fragen habe ich sofort bearbeitet.
Darauf kam postwendend der Routenvorschlag:
Hi Jurgen
Thanks for your reply.
I have mapped out a route for you. Unfortunately, Thabazimbi is not very far away from Johannesburg, so the options are limited. Go to your browser and paste this URL into the address line, or just click on the link:-
 
This will open the route in Optimap. From there, you go export the route to Google Maps, or to a Garmin, or to a TomTom GPS.
 
This route incorporates 5 passes, which are:-
 
1. Kwaggasnek
2. Die Noute
3. Rankin’s Pass
4. Jan Trichardt’s Pass
5. Bakker’s Pass
 
The first part of the route is along the highway, but from Bela Bela you will be on gravel roads for the rest of the way. This is a beautiful route, especially the last part, and I have ridden it before. The road passes through private game reserves along the dirt section, so you will probably see lots of wild animals. You need to be aware that there are some soft sand sections along this route, and some rocky roads, but if you have been up Sani Pass, then you should be OK. The total route as mapped from Johannesburg to Thabazimbi is 265 km, but it will probably take you at least 5 – 6 hours, if you stop a few times.
 
This is quite a lonely road, and you probably won’t see very many other vehicles. If you do have a problem, you can call me on +27 83 300 6575, and I will make a plan to get you some help.
 
Enjoy your trip!
Da  kann man nichts mehr sagen, toll.
Ich habe mich natürlich sofort bedankt, das war dann seine Antwort:

Hi Jurgen

It’s nice dealing with Germans. People who understand quality, friendliness and efficiency.

Have a great trip and please spread the word about website in Germany amongst your contacts and connections.

Trygve Roberts
Mountain Passes South Africa

 

Da kommen einem fast die Tränen…….
Dann mal los, alles wird gut……
IrmiBertl

 

 

 

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****News News News****

 Es ist viel Zeit vergangen seit dem letzten Eintrag.

Die Planung ist abgeschlossen, alle Hotels/Lodges sind gebucht.

Ich habe sogar einen Termin bei BMW in Johannesburg, das war eine ganz interessante Kommunikation, bin gespannt, ob das klappt inkl. Reifenwechsel.

Als unerwartet schwierig erwies sich die Suche nach einem Unterstellplatz für das Motorrad in Lusaka/Sambia. Die Auswahl war bescheiden, auch hat so gut wie keiner geantwortet, sehr merkwürdig. Ich habe eine Adresse eines Holländers bekommen und hier war eine perfekte Kommunikation möglich. Der Typ möchte 75$ pro Monat, ganz schön happig für eines der ärmsten Länder der Welt. Mein Tiefgaragenplatz daheim ist deutlich billiger. Aus Mangel an Alternativen haben wir den Platz genommen.

Auch habe ich mir schon Gedanken über die nächste Reise gemacht, die Grobplanung ist wie folgt: Lusaka – Luangwa Nationalpark – Malawi See – und dann wird es schwierig: Ich möchte einen neuen Anlauf mit der MS Liemba versuchen, nach Berichten im Netz fährt sie wieder. Es muss folgendes koordiniert werden: die Reisezeit muss zur Fahrzeit der Liemba passen, die 14 tägig fährt. Der Fahrplan muss dann auch noch stimmen, was in Afrika oft nicht funktioniert. Ich muss noch pünktlich zur Anlegestelle kommen. Es gibt nur eine Anlegestelle, an der der Kran eingesetzt werden kann. Ich glaube, ich stifte einen kleine Kapelle, wenn das klappt – dann weiter zum Kivu See über Uganda nach Nairobi.

Es bleibt spannend 

Der Reiseplan ist fertig

Reiseplan:

Eine der schwirigsten Planungen bisher.

Do. 21.9 Flug München – Johannesburg

Fr. 22.9 Südafrika – Johannesburg Motorrad zum Service bringen.

Sa. 23.9 Südafrika -Johannesburg

So 24.9 Südafrika – Johannesburg

 

Mo 25.9 Südafrika – Zum Waterberg Nat. Reserve fahren UNESCO World Heritage

Di. 26.9 Südafrika – Im Marakele Nat. Park mit Ranger Dave einen Game Drive machen.

 

Mi. 27.9 Nach Botswana fahren und in  Francistown  übernachten (Zwischenstopp)

Do.28.9 Nach Botswana –  Die größten Salz Pans der Welt besuchen: die Makgadikgadi Salz Pans und nach Gweta zur Baobab Lodge fahren.

Fr. 29.9 Botswana -Makgadikgadi Salz Pans – Fahrt mit einem Quad über den Salzsee, dort über Nacht bleiben und unter freien Sternen Himmel schlafen, BBQ, Wein, Bier und so……….

Sa 30.9 Botswana -Makgadikgadi Salz Pans – Nach Maun zum Okavango Delta, ja wir schaffen es doch noch, die Sache einigermaßen preisgünstig zu halten.

So. 1.10 Botswana – Okavango Delta – wir wollen mit einem Einbaum ins Delta rein, mit  einem sogenannten Mokoro, dessen Fahrer, Poller genannt, eine Art Gondoliere bringt uns hin. Wir bleiben wieder unter dem Sternenhimmel, diesmal sind auch noch alle wilden Tier da.

Mo. 2.10 Botswana – über einen Rundflug über das Okavango Delta und diverses müssen wir noch nachdenken.

Di. 3.10  Botswana- zurück nach Nata  (Zwischenstopp)

Mi. 4.10 Botswana/ Sambia über die Grenze nach Sambia zum Sambesi, dort in eine hübsche Lodge am Fluss.

Do. 5.10 Sambia – Eine Bootstour auf dem Sambesi und die Viktoria Fälle anschauen.

Fr.  6.10 Fahrt nach Lusaka – Motorrad unterstellen und alles vorbereiten.

Sa. 7.10 Noch ein bisschen Lusakla anschauen und am Nachmittag den Heimflug antreten

So. 8.10 Um 7:00 wieder daheim

So stellen wir uns das vor……. Wie gesagt, die Vorstellung und die Realität stimmen oft nicht überein….

Waterberg – Makarele

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Von Marco Schmidt [1] – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=16070684

Salzpfannen:

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Die kann man dort Treffen:

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Schlafen unterm Sternezelt….

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Mokoro im Okavango

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Lodge am Sambesi

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Es geht wieder los

der Flug ist gebucht; mit SAA geht es am 21.9 nach Johannesburg.

Am 7.10. fliegen wir wieder von Lusaka (Sambia) nach Hause.

Die vorläufige Route ist:

in Johannesburg bringen wir das Motorrad zum Service.  Es gibt dort  3 BMW Niederlassungen, in München nur eine……

Wir bleiben noch zwei Tage in Johannesburg

anschließend fahren wir nach Norden ins Waterberg Nature Reservat, UNESCO Weltkulturerbe

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Dort werden wir uns ein Pferd mieten (Aber ein ganz harmloses, das ganz ganz langsam geht) und mitten unter den wilden Tieren reiten.

Dann geht` nach Botswana zu den Salzpfannen im Makgadikgadi Pans Nationalpark.

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Dort wollen wir nach Kubu Island, einer kleinen Insel inmitten des Salzsee.

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Weiter zum Chobe Nationalpark

Dann nach Sambia zu den Victoria Fällen

Und schließlich nach Lusaka, der Hauptstadt Sambias und wieder heim

 

 

 

 

Das Abenteuer Afrika geht weiter

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Wir haben beschlossen, dass wir noch ein bisschen in Afrika bleiben. Das Ziel ist Nairobi, wir fahren durch Zimbabwe-Zambia-Malawi-Tansania-Kenia. In Kenia ist dann Schluss. Wir werden das Motorrad dann zum nächsten Erdteil transportieren lassen, welcher das sein wird, werden wir noch sehen……

Im Oktober 2017 geht weiter:

Tour 1:

Wir fliegen nach  Johannesburg, holen unser Moppet ab und fahren nach Zimbabwe.

Dann nach Zambia zu den Viktoria Fällen und an den Sambesi.

Abstecher nach Botswana zum Chobe Nat. Park und anschließend zum Okavango Delta.

Dann wieder zurück nach Zambia bis zur Hauptstadt Lusaka von dort heim nach München.

 

Tour 2

Wir fliegen von München nach Lusaka und von dort fahren wir zum Malawi See.

Wir erkunden den Malawi See und fahren anschießend weiter nach Tansania

Dann wird es spannend. Ich habe vor, in Provinzstadt Mbeya im Süden von Tanzania das Motorrad zu parken, einen Flug nach Daressalam buchen und von dort zurück nach München.

 

Tour 3:

Vom Mbeya zum Tanganjika See und wenn Gott mir gnädig ist, darf ich mit der Liemba fahren  (a dream comes true……)

Von Kigoma, dem nördlichen Hafen der Liemba,  nach Nairobi zur Jungel Junktion, dem Travellertreff

 

Dann mal los, es gibt viel zu planen und organisieren ….

Bleibt spannend 🙂

 

 

 

 

 

Abschlussbericht

Wie war es:

Schön, wir haben sehr viele Tiere gesehen, viele Safaris unternommen und sind durch schöne Landschaften gefahren. Beim Wetter gab es Alles von 11° Nieselregen bis 42° Grad mit Sturm…

Das Essen ist nicht so gut wie in der Kap Region und an der Garden Route.

Das nächste Mal fahren wir wieder ein paar abenteuerliche Strecken. Ich hätte da die Karoo im Sinn, die Cederberge und den Baviankloof und und..

Wir werden wahrscheinlich im Oktober 2017 wieder nach Joburg fliegen, dort das Motorrad zum Kundendienst zu BMW bringen (hoffentlich nehmen sie dort ein so altes Motorrad an) und zu den Victora Falls fliegen, dort zwei Nächte bleiben und kurz über die botswanische Grenze  ein/ausreisen, das Carnet abstempeln lassen  – ohne Motorrad, das kann lustig werden, bisher hat aber kann Zollbeamter aus dem Fenster geschaut, ob denn ein Motorrad dabei ist. Dann zurück nach Joburg und dann ganz langsam wieder nach Kapstadt und dabei ein paar sehr schöne Motorradstrecken aussuchen…….

Zuerst müssen wir die Frage klären, ob wir mit dem Motorrad durch Afrika wieder heim nach München fahren wollen.

Nein, wollen wir nicht, ist zu aufwendig und die politische Lage ist in mehreren Länder sehr instabil und gefährlich. (Meinung und Lage kann sich noch ändern)

Auch Namibia ist schwierig, touristisch sehr überlaufen, hat zwar ein paar Highlights aber man muss sich seine Zeit stark einteilen und deswegen werden wir wahrscheinlich nicht nach Namibia fahren.

Bleibt noch das Okawango Delta, da würde sich ein Flug von Kapstadt aus anbieten; nur das muss man ganz genau prüfen. Aus verlässlicher Quelle haben wir erfahren, dass dort ein großes Tiersterben eingesetzt hat;  Wilderer und eine große Dürre dezimieren die Tiere rasant (steht nichts in der Presse, um die Turis nicht zu verschrecken)

Wenn man dann auf der Lodge sitzt ,die dort locker  EUR 1000.-  kostet (pro Nacht) und alles verdorrt ist und keine Tiere da sind, macht das wohl auch keinen Sinn.

Mal schauen wir haben ja noch etwas Zeit………..

ENDE AUS bis zum nächsten Mal.

Sind wieder daheim

Sind heute Morgen um 7:00 in München gelandet.Diese blöde Fliegerei. Ich kann in nächster Zeit kein Flugzeug mehr sehen und kann mir nicht vorstellen, was da manche Leute toll finden……

Sind gestern um 9:00 zu unserem Abstellplatz gefahren und es hatte schon wieder über 30°, dass mein Hemd schon nach 10 min durchgeschwitzt war. Wir sind dann über diverse Autobahnen zum Abstellplatz gefahren, was dank Garmin – nochmal ein großes Lob an Garmin – ohne Probleme geklappt hat. Um kurz vor 10:00 waren wir da. Meisie, die Dame des Hauses empfing uns herzlich und ich machte mich sogleich an die Arbeit, das Moppet stillzulegen und alles zu verpacken. Irmi hat währenddessen den Papierkrieg erledigt, habe jetzt einen 20 seitigen Vertrag auf Englisch und habe keine Ahnung, was da drin steht.

Ein Taxi brachte uns zum Flughafen, kurz einchecken und um 14.30 ging es nach Addis Abeba. 5,5 Stunden Flug und wir waren da, die Fluggesellschaft ist ja ganz in Ordnung, aber das Essen war das schlimmste, je gegessene und der Flughafen ein Witz, der hat nur 10 Gates, die mit einem langen Korridor verbunden sind. Die halbe Welt steht herum, drängelt und sitzt herum. Es sind viel zu wenige Stühle vorhanden. Die Läden sehen aus wie früher in der DDR nach dem Schlussverkauf, es gibt so gut wie nichts Vernünftiges zu kaufen.

Aber für die Chinesen wurde ein eigenes Restaurant eingerichtet, in dem sie sich auch zahlreich drängelten, da stand auch alles auf chinesisch angeschrieben…..

Ich hab dann noch für 5 $ ein original äthiopisches Bier getrunken, na ja das sie können wohl nicht.

Dann nochmal 5 Stunden nach Frankfurt und von dort um 6:45 nach München. Das Ganze kann man nur machen, wenn man fit ist, sonst ist das eine Tortur, viele Kilometer im Flughafen laufen, durch tausend Kontrollen treppauf und – ab.

Ein Resümee: Dafür noch etwas zu früh, aber das mit mit dem Motorrad muss überdacht werden. Es macht oft überhaupt keinen sinn bei 40 ° 600 km zu fahren, wenn ein Flug 80.- gekostet hätte.

Mal nachdenken…..

Es waren 2.700 km, über 1000 Bilder gemacht, und 35 GB an Filmen gedreht, das muss ich erst noch alles verarbeiten. Im Winter hab ich Zeit…..

Sleep well…..

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Bis dann Servus.