Statistik

Die Reisen:

  1. Reise vom 20.2.2009 -7.3.009 Leihmotorrad GS 1200 Südafrika Kapstadt – Gardenroute
  2. Reise vom 16.12.2014 – 23.1.2015 Ostafrika Rundreise GS 1200AVD
  3. Reise vom 26.2.2016 – 14.3.2016 Kapstadt – Johannesburg GS 1150
  4. Reise vom 14.10.2016 – 31.10.2016 Johannesburg – Johannesburg GS 1150
  5. Reise vom 22.9.2017 – 8.10.2017 Johannesburg – Lusaka GS 1150
  6. Reise vom 17.5.2018 – 2.6.2018 Lusaka – Mbeya GS 1150
  7. Reise vom 21.12.2018 – 6.1.2019 Mbeya – Nairobi GS 1150

Reisedauer: 120 Tage rund 4 Monate unterwegs

Mit was gefahren: Alles mit dem Motorrad.

Gefahrene km: ca. 12.000km

Geflogene km: ca.136.000km

Strafzettel: 2x so 250€

Defekte: keine, am Schluss müssen ein paar Dinge getauscht werden.

Reifen: 1 Satz Heidenau Scout

Unfälle: 7 x das umgefallene Motorrad aufgehoben.

Pannen: keine

Kosten: Ein kleines Mittelklasse Auto, ich werde es nie ausrechnen.

Wetter: fast immer Sonne 24°-48°

Nass geworden: am 1x Gewitter 10 min in Tansania, letzter Tag in Nairobi leichter Regen 10 min. Regenkombis wurden nie gebraucht. 2x sintflutartiger Regen, aber während des Aufenthalts in der CoffeeLodge

Gefährliche Situationen: keine, nur im Straßenverkehr.

Überfahrene Tiere: ein Huhn hat Suizid begangen, eine schwarze Mamba

Bier: unzählige, mussten sein, waren Grundnahrungsmittel

Video:  ca. 250  GB Film material

Fotos: ca. 7000 Stück

Safaris: 15

E-Mail versendet: 520

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Abschlußbericht

So das war nun (vorerst) unsere letzte Afrikareise (vielleicht nochmals Südafrika) 1600 km, davon 300 km Schotter – Sand und sonstige Miststraßen. Letztere und halsbrecherische Überholmanöver vom Gegenverkehr, Schlaglöcher, Speed Bumps, davon viele versteckt, Hitze, Menschen und Tiere auf der Fahrbahn, Staus, Grenzen mit völlig durchgeknallten Grenzbeamten haben uns nicht aufgehalten, zur Jungle Junktion zu kommen.

Die schrägste Situation war: Fahrt durch eine Hügellandschaft, es geht bergauf, auf der Kuppe zum Bergabfahren kommen uns plötzlich drei 40 Tonner in Reihe nebeneinander mit ca. 15km/h (bei den Bergaufstrecken ist es meist ist eine Überholspur) entgegen,  ich bin an der Seite gerade noch so vorbei geschlüpft,  ein Auto hätte nicht schlüpfen können..

Wegen der Straßenverkehrs: bitte anschauen, er hat es besser gefilmt als ich, aber genau so habe ich es auch erlebt, https://www.youtube.com/watch?v=4YeSmIO3PZE. 

Wir hatten wie immer Glück, was aber immer irgenwie auch oft Stress mit sich zog, wie die einfache Fahrt vom Hotel in Nairobi zur Jungle Junktion. Es war nur eine Straße gesperrt, ach was, sie war nicht mehr vorhanden, wir mussten durch einen Slum, in dem das Navi völlig versagte, was einen riesigen Umweg inkl. riesigem Stau mit sich brachte. Sowas hatten wir öfter.

Warum verlassen wir Afrika, was auch gleich die Frage aufwirft, was wir uns dort erwartet haben.

  • Größter Unmutsfaktor sind die Preise. Wir sind nicht mehr bereit, 300 $ für eine miese Unterkunft zu bezahlen (für die guten – aber nicht hervorragenden – zahlt man 500$ und mehr viel mehr)
  • Wir haben keine Lust mehr, für einen Parkeintritt 100 $ zu bezahlen, der Einheimische zahlt 5 $
  • Überall als Muzungo (fremder Weißer) das Mehrfache zu bezahlen.
  • Wir haben keine Lust mehr, Monate lang zu diskutieren und nachzuforschen, ob und wie man “ günstige“ Unterkünfte, in denen nicht alles kaputt und verranzt ist und kaum etwas funktioniert, findet.
  • Die Reiseplanung ist extrem aufwendig und ich will mich eigentlich lieber unterhalten, ob wir heute zum Italiener gehen oder lieber zum Franzosen wollen.
  • Oder was man in Sachen Kultur anschauen – anhören könnte
  • Ich will gut essen und  nicht oft einen Fraß  für teures Geld vorgesetzt bekommen.
  • vielleicht mal gemäßigte Temperaturen erleben und nicht immer 38°.

Warum wollten wir nach Afrika mit dem Motorrad?

Einfach, steht auf meiner Löffelliste 🙂

Aber ernsthaft, zuerst es gibt wohl keine so vielfältige und interessante Landschaft wie in Afrika (glaub ich, wobei ich noch nicht überall war), die Tierwelt ist einzigartig und  Safaris gibt es auch nur dort. Die Menschen sind sehr freundlich und hilfsbereit. Es ist so anders, als was wir sonst so kennen und ich glaub man sagt heute dazu, das Verlassen der Komfortzone, was zu 100% zutrifft. Alles ist sehr interessant und wir haben sehr viel mitbekommen von Land und Leuten, was wohl den meisten Menschen vorenthalten ist bzw. viele auch nicht interessiert.

Dann kommen wir zum Motorrad, das ist ein Art Schlüssel, der einem hilft, viel einfacher in Kontakt mit den Leuten zu kommen. Ich weiß nich, wie oft wir unsere Geschichte erzählt haben und zwar allen, den „Chefs und den Angestellten“ und die Polizei hat uns nahezu immer in Ruhe gelassen und keinen „Wegezoll“ verlangt, denn wer Motorrad fährt, kann sich kein Auto leisten und ist arm.

Und mein Kindheitstraum: Als kleiner Bub schaute ich mir ein Platz für Tiere und die Serengeti darf nicht sterben von Prof. Grzimek an. Er hat sicher meine Generation sehr stark beeinflußt, was das Verhalten von Tieren betrifft und wie Menschen damit umgehen. Ich wollte dort hin, wusste aber damals gar nicht, wo das war. Urlaubsreisen dieser Art wären für meine Familie auch gar nicht möglich gewesen.

Aber 45 Jahre später war es möglich.

Und solche Highlights wie:

  • Ngorogoro Krater
  • die Serengeti
  • der Kilimanjaro
  • der Malawi See
  • das Okavango Delta
  • Lesotho mit Sani Pass
  • Südafrika
  • Viktoria Wasserfälle
  • Fahrt auf dem Sambesi
  • Sanzibar
  • National Parks,  wie Luangwe (Sambia) und Ruaha (Tanzania)
  • So viele interessante und nette Leute kennengelernt zu haben
  • den Silberrücken und weitere Gorillas aus nächster Nähe zu erleben
  • Den weißen Nil mit den Nil Falls
  • Mit dem Motorrad durch die National Parks Uganda zu fahren durch Löwen Rudel und Elefanten Herden hindurch. Und ich werde nie den Ranger am Tor eines Park vergessen, Do you see a Hippo don´t Stop cross behind or in front don´t Stop, wie ein Hippo……

Und am Schluß darf ich natürlich nicht vergessen zu erwähnen, dass ich die beste Reisebegleiterin aller Zeiten bei mir hatte, meine Frau. Ich kenne sonst keine Menschen, die so eine Unternehmung mitgemacht hätte.

So es folgt dann noch ein Bericht, die Statistik…

 

 

 

 

 

Dubai bei Tag

Das Hotel ist zwar sehr schön, aber laut da es nahe dem Flughafen liegt. Es kommen dauernd Leute, die Lärm machen und ich kann deswegen nur schlecht schlafen.

Nach einer unruhigen Nacht lassen wir uns zur Dubai Mall fahren, die ist eine der größten Malls der Welt, die kann man mir auf den Bauch binden, sie ist genau so langweilig wie überall auf der Welt, nur riesig, da kann man locker 1 Woche verbringen. Auch Irmi wirft kaum einen Blick in die Schaufenster.

Wir entschließen uns dann, das höchste Gebäude der Welt, den Burj Khalifa zu besuchen und ganz nach oben zu fahren. Finden auch schnell einen Ticketschalter, an dem viel weniger Leute anstehen, der uns zwei Tickets verkauft. Es wird nur eine Preiskategorie angeboten, also nehmen wir sie. Den Preis realisieren wir erst im zweiten Moment. Aber nach vier Ländern mit unterschiedlichen Währungen ist es schwierig, immer den jeweiligen Kurs parat zu haben. Nachdem wir bezahlt haben, stellen wir fest, dass das jetzt 250 Euro waren. Wie wir gleich herausfinden werden, sind es VIP Tickets, wir bekommen den Privataufzug, der uns in 2 ! ja in Worten zwei Minuten auf den 123. Stock in m Höhe, das gesamte Gebäude ist 828 m hoch, bringt. Für die VIP Gäste geht es noch in den 143. Stock mit einem zweiten Aufzug, wo wir mit Getränken und Snacks begrüßt werden in einer komfortablen Lounge mit Sesseln an den Fenstern.

Auch ein Balkon ist da vorhanden, da ist man einer sehr frischen Brise ausgesetzt.

Das war auch gut so, dass wir das so gemacht haben, sonst wäre es wieder knapp geworden, zum Flughafen zu kommen, denn es standen jede Menge Leute in langen Schlangen an den normalen Aufzügen an, wir durften aber als VIP Gäste an allen vorbei, in abgesperrten Bereichen. Der normale Preis wäre 40 Euro p.P. gewesen, haben wir dann nachgelesen.

Ich denke, dass das Gebäude in 10 Jahren durch die Eintrittsgelder abbezahlt ist. Es hat 1,5 Billionen Dollar gekostet. (Liest ein BWLer mit?)

Wir kommen pünktlich zum Flughafen und alles wird gut, wir sind mit besten Flugzeug der Welt unterwegs, der A380, die uns nach München bringen soll.

Kurz vor dem Ablegen hat der Kapitän das Flugzeug abgewürgt, dann gingen alle Lichter, die Lüftung und die Monitore aus. Nachdem nach ein paar Minuten die meisten Systeme wieder an waren, kam auch die Durchsage, dass wir auf einen Generator warten, um die Triebwerke wieder anlassen zu können, also auf Starthilfe…….oh la la kann man da nur sagen!

Aber made in Europa kann man nicht kaputt machen.

Das war unsere Afrika Reise. Begonnen haben wir am 16.12.2014, beendet haben wir sie heute am 6.1.2019. Ich werde daheim ein Resümee ziehen und warum es für uns genug mit Afrika ist.

Dann werde ich den Blog Bertlgoesafrika schließen und einen neuen aufmachen Bertlgoes………

Wenn alles gut geht, sind wir um 20.00 Uhr im tief verschneiten München, wie wir mit Erstaunen gelesen haben.

Dubai Nacht

Sitzen nun am Flughafen von Dubai und warten auf das Einchecken nach München.

Sind gestern Mittag zum Flughafen nach Nairobi gebracht worden und haben den Vormittag mit Gesprächen mit Chris, dem Besitzer der Jungle Junktion und einem Paar, Anfang 60, er Australier, sie Chilenin verbracht. Die beiden fahren seit 7 Jahren mit einer GS 1200 rund um die Welt. Angefangen haben sie in Chile, weiter nach Alaska, dann Island, nach Europa, von Russland bis Wladiwostock durch Indien über Iran/Irak nach Afrika. Zwischendurch fliegen sie immer mal wieder heim, abwechselnd nach Australien und Chile, um sich zu entspannen Die GS hat 240.000 km und nur der Anlasser war kaputt und der Getriebesimmerring, kein Kommentar…..

Dann der ermüdende Flug nach Dubai. Durch die Zeitverschiebung war es hier schon 23:40. Wir haben ein Hotel gebucht, das nur 300m vom Flughafen entfernt ist, können wir locker laufen, dachten wir in unser europäischen Denkweise.

Wir hatten ja nur Handgepäck, deswegen ging das alles sehr schnell, ein extrem gut organisierter Flughafen, aber so groß, dass es ca. 3km bis zum Ausgang waren.

Nur am Ausgang kein Gehweg…… warum auch, gibt doch Autos, sagt der Araber und warum soll ich laufen. Bis wir das gecheckt hatten, war wieder eine halbe Stund rum, wir nehmen ein Taxi und waren 10min später im Hotel und 10$ ärmer. Wie Google Maps sagen kann, das sind nur 300m keine Ahnung.

Dann im Hotel, was wirklich super schön war, gibt es keine Bar, das wurde mir sehr sehr übel genommen. Gewisse Personen waren kälter als die Klimaanlage, 2:00 licht aus.

Zur Jungle Junction

Nachdem wir gestern noch einen großen Fransen Fleisch und mit Wein genossen haben, haben wir es wirklich geschafft, kaum zu glauben.

Ich habe das Navi wieder zum Leben erwecken können und es wäre nicht weit gewesen vom Hotel zur Jungle Junction, aber die Straße war gesperrt und wir mussten einen Umweg fahren, der mitten durch ein Slum geführt hat. Dort war ein wahnsinniger Verkehr, Dreck und Gestank. Es hat geregnet, alles war verschlammt und rutschig und wir mitten drin, das Navi hat verrückt gespielt. Was für ein Abschluss! Wir sind dann den ganzen Weg zurück gefahren und die Umgehungstrasse genommen. Für 5 km Luftlinie haben wir 2 Stunden gebraucht.

Jetzt ist alles erledigt, Chris wird unser Motorrad verpacken und nach München schicken. Einen besseren Abschluss unser Reise können wir nicht haben.

Jetzt fahren wir noch zum Elefanten Waisenhaus und um 13:00 geht unser Shuttle zum Flughafen und wir fliegen Richtung München über Dubai, wo wir noch eine Nacht Aufenthalt haben .

Unser tapferes Moppet

Jungle Juction

Schuhwaschung

Auf nach Nairobi

Außer, dass wir gestern Abend noch Unsummen an unsern Lodge Besitzer gezahlt haben, 700.000 Schilling und viele Dollar und den Rest per PayPal (970 $ für 2 Tage inkl. Ausflug zum Lake Manyara) war der Abend unspektakulär

Am Morgen bei der Abfahrt habe ich wieder den Trick angewandt, dass Irmi mit dem Gepäck zur Straße gebracht wird, damit ich es leichter habe.

Die Abfahrt war trotzdem und vor allen Dingen bei dem Stück, an dem wir gestürzt sind, wahnsinnig anstrengend. Es waren zwar bloß 200m, aber bei losem Geröll war es extrem schwierig, die Spur zu halten, aber alles ging gut. Wenn der Name Lucky nicht von meinem Ex Kolleggen Uli belegt wäre, Würde ich ihn für mich in Anspruch nehmen.

Die Fahrt zur Grenze war ereignislos, bei schönem Wetter 26° und perfekter Straße kein Problem. Wir sind die 210km in 2,5 Stunden gefahren.

DANN DIE GRENZE!!!!!!!!!

Wir haben ja schon so manche Grenze in Afrika überquert und diese schon bei unserer ersten Afrikareise

Es war neu gebaut worden , als wir das erste Mal da waren, gab es irgendwelche Bretterbuden und in einer halben Stunde war alles erledigt gewesen , diesmal brauchten wir 3 Stunden……

– Erstmal große Verwirrung, welches Gebäude ist das richtige und wo ist die Grenze?

– Durch Fragen fanden wir heraus, dass beide Grenzstationen in einem Gebäude zusammengefasst sind.

– Eine lange Schlange, wir stellen uns an und nach einer Stunde stehen wir am Schalter für die Ausreise aus Tansania. Irmi ist vor mir, es geht schnell, dann ich, bei mir will er Fingerabdrücke und ein Bild aufnehmen, gut erledigt.

– Dann am kenianischen Schalter, wir haben ein eVisum, mal schauen was passiert, siehe Einreise in Tansania. Als Schmankerl haben wir beim Antrag als Gültigkeitsbeginn den 4.1. angegeben, es ist aber erst der 3.1. , da müssen wir bestimmt wieder 50$ p.P. zahlen, aber weit gefehlt. Nach nur 2 Minuten stempelt er alles ab und wir freuen uns schon.

– Dann das Carnet de Passage, ein Drama, wieder einmal:

Ich zuerst für das neue Carnet zum Kenia Schalter. Die Angestellte sagt , sofort als ich ihr das Carnet gebe, das kostet 100$, ich gleich in meiner mir angeborenen Höflichkeit, ob sie noch ganz bei Sinnen sei, das Carnet sei bezahlt. Nach einer langen Diskussion habe ich bemerkt, dass die überhaupt keine Ahnung hat, um was es sich hier handelt und was ein Carnet ist. Wir haben dann auch einen Art Maut geeinigt und ich habe 20$ bezahlt und mein Carnet wurde abgestempelt (der Stempel ist das wichtigste, sonst zahlt und der ADAC die Kaution nicht zurück (der ADAC bürgt gegenüber diversen Staaten dafür, dass die Fahrzeuge wieder ausgeführt werden und nicht etwa im Land unverzollt verkauft werden und stellt die Carnets aus; dafür muss man beim ADAC eine Kaution hinterlegen , zwischen 2.500 und 3.000 EUR. Wenn man das Carnet dann zurückgekommen mit dem Ausfuhrstempel zurückschickt, bekommt man die Kaution zurück).

Irmi stand gleichzeitig an um das tansanische Carnet abzustempeln (warum 2 Carnet? Wegen der Gültigkeit, gilt immer nur 1 Jahr) . Es fehlte ein Zettel und der fette, unfreundliche Typ wollte den Driver, also mich und meinen Pass sehen, und er sagte ich soll zurück zur tansanische Seite gehen. Wir verstehen das nicht, aber der Depp will meinen Pass erst wieder rausrücken, wenn der Stempel da ist. Ich völlig entnervt aufs Motorrad und zur “ tansanischen Seite“ wo immer das auch ist. Es ist dasselbe Gebäude, wenn irgend jemand ein Schild hinhängen würde…..

Ich hinein und zum Zoll, ich schilderte mein Problem, er, bitte Ihren Pass, jetzt war ich leicht am rotieren, ich erklärte ihm, den hat sein Kollege und gibt mir nicht, mein Blutdruck erreichte ungeahnte Höhen. Übrigens hatte es wieder 36° und ich kein Wasser mehr….Irmi war im ersten Gebäude zurückgeblieben, um auf das ganze Gepäck aufzupassen. Sie dachte schon, ich komme nicht mehr, bin verhaftet worden oder verunglückt.

Dann schickte der Beamte einen Läufer los, der meinen Pass holte. Ich erklärte anhand der Aus/Einreise Stempel den Ablauf. Er verstand und hat sich bei der weiteren Abwicklung allerdings 1 Stunde Zeit genommen. Das Ganze hat nun 3 Stunden gedauert und unzählige, sinnlose Diskussionen, wenn sich einer über deutsche Bürokratie beschwert, der soll nach Afrika schauen.

Nach weiteren 3 Stunden und einem irrsinnigen Verkehr sind wir in Nairobi (3,5 Mio. Einwohner ) in einem schönen Hotel angekommen. Kurz vor dem Ankommen, das Hotel liegt im Zentrum, werden über die 4-spurige Strasse im Zentrum noch Kühe getrieben.Ich hab Kopfschmerzen und zittere, ich glaube, dass ich stark unterhopft bin. Irmi nimmt zur Stärkung einen Gin Tonic. Das Hotel hat einen Pool und eine Bar mit einer Siebträgerespressomaschiner, ein Traum.

Zustand Gerätschaften:

Garmin Zumo hat’s hinter sich, hat mir 10 Jahre treu gedient und war unsäglichen Witterungen und Straßen ausgesetzt und hat seine letzte Fahrt getan.

GoPro: Löst sich auf, das Gehäuse zerfällt und hat Risse

Sony Kamera: Das Display löst sich auf

Der Rest Top.

Beweis für die Zivilisation: Dusche mit Mischbatterie extrem selten in Afrika…….

Lake Manyara

Unsere Lodge wäre ja ganz nett, wenn die auch nur ein bisschen Wartung machen würden; wenn man unsere Dusche anmacht, kommt zwar Wasser, aber weil der Duschkopf verkalkt ist, sind nur wenige Wasserstrahlen vorhanden und man braucht 10 min um die Seife abzuwaschen, da man dauert zwischen den Strahlen umherspringt.

Das Essen ist ganz in Ordnung, die Aussicht fantastisch, im Pool schwimmend hat man Aussicht auf den Ngorogoro Krater, das ist natürlich einmalig. Ein Zimmer Service nicht vorhanden, das Zimmer hatte am Abend den selben Zustand, wie wir es heute morgen verlassen haben.

Am Abend haben wir zwei Deutsche getroffen, die auf Formentera arbeiten und leben. Wir haben uns gut unterhalten.

Haben dann noch einen Game Drive gebucht zum Nationalpark Lake Manyara. Der Fahrer holte uns um 8:00 ab, sind dann in dem rund 6 Stunden rumgekurvt. Am Anfang war es sehr schön, man fährt durch einen Dschungel und kommt dann in eine weite Sumpfebene, wo auch reichlich Tiere waren. Aber bei der Weiterfahrt haben wir dann sehr wenige gesehen. Mehr als vier Stunden Game Drive sind eigentlich zu lange.

Morgen schon brechen wir auf nach Nairobi, um einen Tag mehr Puffer haben, da der Ölverlust am Kardan zunimmt

Der Norongoro Krater

Der Afrikanische Grabenbruch

Schwimmen mit Blick auf den Norongoro Krater